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11. September, 14 Uhr

 

Faszination Orgel: Auf der Straße oder im feinen Salon. Eine kleine Geschichte der (Dreh)-Orgel

Themenführung mit Kristin Gaßner

 

Bei Ihrem Besuch im Museum „dreht“ sich dieses Mal alles um die Königin der Instrumente: Die Orgel. Sie kann leise hauchen, aber auch richtig donnern und klingt dabei wie ein ganzes Orchester. Das Instrument mit dem längsten Atem erklingt üblicherweise am Sonntag in der Kirche zum Gottesdienst - deren kleine Schwester, die Drehorgel, kennen wir hauptsächlich als Straßeninstrument. In Frankreich und England hingegen dienten Drehorgeln dem Amüsement der gehobenen Gesellschaft im feinen Salon. Wahrlich große Instrumente spielten aber auch für Besucher von Kaufhäusern, auf einer Schiffspassage oder auf dem Jahrmarkt. Und das alles ohne die Anwesenheit eines kunstfertigen Organisten.

Wer schon immer wissen wollte, welche Aufgabe hierbei kleine Nägelchen haben, woher die Orgel ihren langen Atem hat und was es bedeutet, wenn jemand alle Register zieht, der ist herzlich zu einer Erkundung verschiedener Orgeln eingeladen.

 

 

Kosten: Eintritt (inkl. Schloss Bruchsal) acht Euro, ermäßigt vier Euro zzgl. zwei Euro Führungsgebühr. .

Anmeldung nicht erforderlich, Teilnehmer/-innenzahl begrenzt

 

 

 

18. September, 14 Uhr

 

Das Rätsel des Elefanten

Familienführung zum Schlossjubiläum mit Kira Kokoska

 

Unter charmanter Führung können sich Groß und Klein im Deutschen Musikautomaten-Museum (DMM) im Bruchsaler Schloss auf die Suche nach einem wundersamen Elefanten begeben. Dabei erfahren sie auf spielerische Art, wie der Elefant ins Museum gekommen ist und warum er so klangvolle und über 200 Jahre alte Musik spielt. Das DMM ist eine wahre Schatzkiste, so dass außer dem Elefanten noch weitere spannende Figuren mittels Entdeckerheft nach der Führung aufgespürt werden können.

 

Kosten: Eintritt (inkl. Schloss Bruchsal) 8 Euro, ermässigt 4 Euro

Anmeldung nicht erforderlich, Teilnehmer/-innenzahl begrenzt

 

 

 

 

 

 

 

Samstag 24. September, 14 Uhr

 

„Habt ihr Töne? Musik im Schloss damals und heute“

Kombiführung in leichter Sprache zum Schlossjubiläum mit Helene Seifert

 

Wer wollte nicht schon immer einmal das Schloss Bruchsal kennen lernen? Einen Blick in die prunkvollen Räume der Fürstbischöfe werfen und ihrem Leben darin nachspüren? Hier erfährt man etwas über die Musik, die vor etwa 300 Jahren zu verschiedenen Anlässen im Schloss erklang. Mit interessanten Geschichten geht es dann auch durch einen Teil des Deutschen Musikautomatenmuseums. Ganz andere Töne aus den fantastischen Instrumenten und Apparaten erfreuen und erstaunen uns noch heute.

Durch die Führung in leichter Sprache wird der Rundgang für alle zu einem unterhaltsamen Genuß!

 

Kosten: Eintritt (inkl. Schloss Bruchsal) acht Euro, ermäßigt vier Euro zzgl. zwei Euro Führungsgebühr.

Anmeldung nicht erforderlich, Teilnehmer/-innenzahl begrenzt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

02. Oktober, 14 Uhr

 

Ein Elefant für Bruchsal – die französische Kaminuhr mit Flötenwerk

Kombiführung zum Schlossjubiläum

mit Kira Kokoska

 

In dieser Sonderführung wird die Bedeutung der barocken Automaten als Teil der Kunstkammer-Sammelleidenschaft erläutert. Im Zentrum der Führung steht die „Elefantenuhr“ des Deutschen Musikautomaten-Museums, die für das Schloss Bruchsal im 18. Jahrhundert wohl von Fürstbischof Christoph von Hutten zu Stolzenberg in Frankreich erworben wurde. In diesem Exemplar vereint sich die Begeisterung für die Automatisierung von Musik mit der Begeisterung für Exotik in Form des Elefanten. Die Stiftwalze birgt zeitgenössische Tanzmelodien: Marche, Gavotte, Menuett, Bourée, die um 1750 entstanden. Technische Zaubereien, wie die Elefantenuhren, waren Stücke der Repräsentation, die in keinem Kunstkabinett fehlen durften...! Die Führung beginnt im Deutschen Musikautomaten-Museum und findet ihren Abschluss in der Beletage, wo sich weitere Elefantenmotive entdecken lassen.

 

 

Kosten: Eintritt (inkl. Schloss Bruchsal) acht Euro, ermäßigt vier Euro zzgl. zwei Euro Führungsgebühr.

Anmeldung nicht erforderlich, Teilnehmer/-innenzahl begrenzt

 

 

 

Montag 03. Oktober, 14 Uhr

 

Festliches Konzert mit Musik aus der Zeit der Fürstbischöfe

Drehorgelkonzert mit den Bruchsaler Museums-Drehorgler

 

Zu einem Drehorgelkonzert mit festlichen Melodien laden Hans-Joachim Blatz, Martin Junger und Heinz Ott von den Bruchsaler Museums-Drehorglern in den Kuppelsaal ein.

Im Rahmen des Schlossjubiläums kommen barocke und klassische Kompositionen zur Aufführung, die eigens für Drehorgel bearbeitet sind. Zu hören sind Werke von Bach, Händel, Mozart, Hayden und Beethoven.

Die eingesetzten Konzertdrehorgeln mit mehreren schaltbaren Registern sind quasi die kleinen Schwestern der großen Kirchenorgeln und erlauben ein facetten- und farbenreiches Musizieren.

 

Kosten: Eintritt (inkl. Schloss Bruchsal) acht Euro, ermäßigt vier Euro

Anmeldung nicht erforderlich

 

 

 

16. Oktober 2022, 14 Uhr

 

Musik wie von Geisterhand – geheimnisvollen Tönen auf der Spur

auch für Familien geeignet

mit Samantha McLean

 

Gruseln im Deutschen Musikautomaten-Museum: Musik wie von Geisterhand. Passend zur Grusel-Saison im Oktober erklingen im Museum geheimnisvolle Töne. Aus den Orgeln und Klavieren scheint, wie von einer unsichtbaren Hand gelenkt, Musik zu erklingen. In mysteriöser und düsterer Atmosphäre getaucht, lädt ein Rundgang durch das Museum große und kleine Besucher*innen zum Staunen, Schauen und Gruseln ein.

 

Kosten: Eintritt (inkl. Schloss Bruchsal) acht Euro, ermäßigt vier Euro

Anmeldung nicht erforderlich

Teilnehmer/-innenzahl begrenzt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

30. Oktober 2022, 14 Uhr

 

Zauberflöte und Wunderkasten – Mit Mozart auf Entdeckungsreise

auch für Familien geeignet - Kinder ab 6 Jahren

mit Helene Seifert

 

Wolfgang Amadeus Mozart ist zu Gast im Deutschen Musikautomaten-Museum im Schloss Bruchsal. Das Schloss hatte er schon mal vor vielen Jahren auf seiner Wunderkindreise 1763 besucht. Diesmal führt ihn aber seine "Zauberflöte" direkt in das Musikautomaten-Museum. Ihn faszinieren dort die verschiedenen mechanischen „Wunderkästen“, denen er seine und andere wundervolle Melodien entlockt. Mit den Besucher/-innen geht er „auf Entdeckungsreise“ und lässt sie dabei an seinen Überlegungen teilhaben, ob er auch was für die Spieluhren komponieren soll. Besonders die Figurenautomaten haben es ihm angetan. Sie erinnern ihn an das Glockenspiel in seiner Oper Die Zauberflöte, wo es heißt "Das klinget so herrlich...". Vollkommen fasziniert ist er von den Bewegungen, die die Figuren zur Musik machen und dabei scheint es manchmal als, als würden sie selbst diese zauberhafte Musik spielen.

 

Kosten: Eintritt (inkl. Schloss Bruchsal) acht Euro, ermäßigt vier Euro, zzgl 3 Euro Führungsgebühr

Anmeldung nicht erforderlich

Teilnehmer/-innenzahl begrenzt

 

 

 

ab 8. März 2021 - 08. Januar 2023

 

"Frau Musica" - mechanische Musik und das Bild der Frau

 

Die deutsche Sozialistin Clara Zetkin hatte 1910 auf der „II. Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz“ in Kopenhagen einen Gedenktag zur Emanzipation und Gleichberechtigung der Frauen gefordert. Er fand erstmals 1911 statt. Auf der „II. Internationalen Konferenz kommunistischer Frauen 1921“ in Moskau soll der Gedenktag schließlich auf den 8. März gelegt worden sein. Das 100- bzw. 110- jährige Jubiläum nimmt das Deutsche Musikautomaten-Museum zum Anlass sich mit den wechselnden Frauenbildern zu befassen, die durch die mechanische Musik überliefert wurden. An Einzelobjekten der Dauerausstellung soll der gesellschaftliche Wandel von Frauenbilder vermittelt werden. Vereinzelt am Beispiel von Biografien, zumeist aber thematisch. Die Reihung der Themen erfolgt nicht chronologisch, sondern richtet sich nach der Abfolge der ausgewählten Objekte in der Dauerausstellung. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit wird ein Mosaik geboten, das die Geschichte weiblicher Emanzipation skizziert.

 

Zur Präsentation ist auch eine kleine Begleitbroschüre erschienen, die die Besucher*innen durch die Ausstellung führt.

 

Ein Video zur Musikdose "Alexandra", Schweiz, um 1895 finden Sie unter:

www.landesmuseum.de

 

 

weitere Informationen unter:

 

Badisches Landesmuseum Karlsruhe:

www.landesmuseum.de

 

"Grüsse von Schloss Bruchsal"

www.bruchsal.de

 

 

 

Detail Salonorgel, Frankreich, um 1840

Foto: Klaus Biber, Deutsches Musikautomaten-Museum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kunstuhr sog. „Elefantenuhr“, Paris, Frankreich, um 1750/60

Foto: Klaus Biber, Deutsches Musikautomaten-Museum

 

 

 

 

Flötenspieler, Franz Oehrlein, Mainz 1988

Foto: Klaus Biber, Deutsches Musikautomaten-Museum

 

 

 

 

Kaminuhr mit Flötenwerk, sog Elefantenuhr, wohl J. Baptiste Albert Baillion, Paris um 1750/60, Foto: Klaus Biber, Deutsches Musikautomaten-Museum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bruchsaler Museums-Drehorgler mit der OB Frau Petzold-Schick vor der Peterskirche, Tag des Deutschen Denkmals 2021. Foto: Simone Staron

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Magisches Klavier „von Geisterhand“ gespielt. Foto: Klaus Biber, Deutsches Musikautomaten-Museum

 

 

 

Mozart zu Gast im Museum. Foto: Deutsches Musikautomaten-Museum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Titelbild Broschüre

Detail Concert- & Tanzautomat, Symphonionfabrik AG, Leipzig, um 1910. Standautomat, mit Lochplatte, Doppelstahlkamm, Münzeinwurf, Inv. Nr. 87/137

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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