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Familienführung „Was dreht sich da? Musik aus dem Leierkasten“

 

Sonntag, 23. Februar 2020, 14 Uhr

 

An diesem Sonntag dreht sich in der Familienführung im Deutschen Musikautomaten-Museum alles um den „Leierkasten“. Es werden Fragen geklärt wie: was ist ein Rückenklavier und was eine Drehorgel und wie klingen diese Musikautomaten? Wer sind die Menschen, die sie gespielt haben? Kirstin Gaßner geht diesen Fragen kindgerecht nach. Ihr Weg führt dabei über einen Schwarzwälder Jahrmarkt, in die Berliner Hinterhöfe bis nach London zu den vornehmen Drehorgelspielern. Die Führung ist für Familien mit Kindern ab 6 Jahren geeignet.

 

Kosten: Museumseintritt acht€, ermäßigt und für Kinder ab 6 Jahren vier €.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Internationaler Frauentag: Cherchez les femmes. Auf den Spuren der Frauen in der Musikgeschichte

 

Sonntag, 8. März, 14 Uhr

 

Den Internationalen Frauentag nimmt das Deutsche Musikautomaten-Museum zum Anlass, sich auf die Spuren der Frauen in der Geschichte der selbstspielenden Musikautomaten im frühen 20. Jahrhundert zu machen. Neben den berühmten Komponisten und Pianisten gab es auch Frauen, wie Elly Ney und Eugenie Adam-Bernard, die zur damaligen Zeit keine Unbekannten gewesen waren. Wie ihre männlichen Kollegen war ihr musikalisches Können gefragt. Sie spielten ihre eigenen Werke oder Kompositionen anderer Künstler und Künstlerinnen für international bekannte Firmen wie die Leipziger Firma Hupfeld oder die Firma Welte in Freiburg ein. Selbst in der Herstellung der Musikautomaten spielten Frauen eine große Rolle. So wurden sie als Walzensteckerinnen eingesetzt und arbeiteten als billige Arbeitskräfte an den Stanzmaschinen in den großen Leipziger Musikwerken. Eine wesentliche Bedeutung kam den Musikzeichnern bei der Herstellung der Musikrollen für die Automaten hinzu. Hierbei sticht Albertine Ruth, die Tochter des bekannten Waldkircher Orgelbauers Andreas Ruth hervor. Ihr wird ein besonderes musikalisches Talent bescheinigt, dass sie zur wichtigsten Musikzeichnerin im Unternehmen ihres Vaters machte. Den Spuren, die diese Frauen hinterlassen haben, wird Silvia Hofheinz mit den Besucherinnen und Besuchern folgen und dabei nicht die Musik zu kurz kommen lassen, in der wiederum zahlreiche Frauengestalten thematisiert werden wie Carmen, Madame Butterfly oder auch „Violetta aus La Traviata“.

 

Kosten: Museumseintritt acht Euro, erm. vier Euro, zzgl. zwei Euro Führungspauschale.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesangs(ver)führung: "Wenn der weiße Flieder wieder blüht..."

 

Donnerstag, 12. März, 15:30 Uhr

 

Frühlingslieder und Schlager zum Mitsingen

 

Das Deutsche Musikautomaten-Museum bietet wieder eine seiner beliebten Gesangsführungen an. Mit populären Schlagern der 1920er Jahre und später möchte das DMM den Frühling einläuten. „Frühling, Frühling, Frühling, wer dich liebt wie ich. Frühling, Frühling, Frühling, voll Glück erwart' ich dich!" Der in den 1920er Jahren populäre Schlager unter anderem von den berühmten Comedian Harmonists gesungen, wird auch heute noch gerne von Künstlern wie Max Raabe interpretiert. Mit diesem Lied und anderen Frühlingsliedern wird Elke Jäger-Biber auf gewohnt charmante Art und Weise die ersten Frühlingsgefühle wecken und Besucher und Besucherinnen zum Singen verführen. Ganz nebenbei erfahren sie etwas zur Geschichte der Musikstücke und den besonderen selbstspielenden musikalischen Begleitern wie Drehorgel, Orchestrion und Flügel. Die Führung ist für alle geeignet die gerne selbst singen.

 

Kosten: Museumseintritt acht Euro, ermäßigt vier Euro

 

Um Anmeldung bis zum 05. März 2020 unter dmm@landesmuseum.de oder 07251/742652 wird gebeten.

 

Blick in den Jahrmarkt mit Karussell und Jahrmarktsorgel, Foto Klaus Biber, Deutsches Musikautomaten-Museum

 

 

 

Foto aus: Ney, Elly: Erinnerungen und Betrachtungen. Mein Leben in der Musik, Aschaffenburg 1957

 

 

Notenfertigmacherei bei Hupfeld, Leipzig 1928, Deutsches Musikautomaten-Museum. Foto aus: Fontana, Eszter (Hrsg.) Namhafte Pianisten im Aufnahmesalon Hupfeld. Halle 2001

 

 

 

 

Frau Jäger-Biber am automatischen Flügel "Phonola", der Firma Hupfeld, Leipzig 1920, auch "Adenauer-Flügel" genannt, da er dem ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland Konrad Adenauer gehörte. Foto: Klaus Biber, Deutsches Musikautomaten-Museu


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