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Mathildes Reisen

 

ab 1. März bis Ende 2020

 

Mit der sehr persönlichen Videoinstallation der Hamburger Künstlerin Carmen Oberst, die hier in Bruchsal geboren ist, möchte das Deutsche Musikautomaten-Museum seinen Beitrag zum Gedenken an die Kriegszerstörung Bruchsal und des Schlosses, leisten.

In ihrem Animationsfilm verarbeitet die Künstlerin Erinnerungen ihrer Mutter Mathilde, Die Mutter ist eine Augenzeugin des 1. März 1945. Während des Bombenangriffs rannte sie über die Gleise durch den Schlossgarten zum Stadtgarten. Wie Streichholzschachteln fielen die Brand- und Stabbomben um sie herum, so erzählte sie es ihrer Tochter Carmen.

In ihrer Video-Installation verbindet Carmen Oberst Vergangenheit und Gegenwart. Mit Bilder vom zerstörten Schloss durchwandert sie die Räume des wiedererrichteten Schlosses unter anderem auch die Räumlichkeiten des DMM. Sie versucht in ihrem Film mit künstlerischen Methoden spielerisch mit Ereignissen oder Schicksalsschlägen wie die Zerstörung von Bruchsal und seinem Schloss umzugehen.

Der Film ist eine Hommage an ihre Mutter und an ihre Geburtsstadt Bruchsal. Übrigens verbindet sie noch mehr mit dem Schloss: Ihr Großvater war einige Jahre Gärtner des Bruchsaler Schlossgartens.

 

Der Film ist im Rahmen des Ausstellungsbesuches im Zwischengeschoss des Museums zusehen.

 

 

 

Führung für blinde und sehbehinderte Menschen: „Musik nach Feierabend. Musikautomaten in Gaststätten und Tanzsälen“

 

Samstag, 04. April, 15.30 Uhr

 

Zuhören, Anfassen, Erfühlen – das steht im Mittelpunkt der speziellen für blinde und sehbehinderte Menschen geeigneten Führung.

Moderne Musik und populäre Schlager waren bei den Besuchern von Gaststätten und Tanzsälen lange vor dem Betrieb der Musikboxen gefragt. Um 1920 waren Jazz und Charleston die aktuellen Tänze, die meist von einem Klavierspieler, einem Schlagzeuger und einem Saxophonspieler dargeboten wurden. Diese Entwicklung nimmt die Musikautomaten-Industrie auf und produziert Orchestrien, wie das „Sinfonie Jazz“ der Leipziger Firma Ludwig Hupfeld. Im Museumsgespräch wird Frau Kira Kokoska das Orchestrion und weitere Musikautomaten aus Gaststätten und Tanzsälen, ihre Gestaltung und ihre Einbindung in den Raum ausführlich beschreiben. Neben der eindrucksvollen Musik, die die Besucher zu hören bekommen, werden sie auch Teile der Technik, die Programmträger und die Dekoration der ausgestellten Musikautomaten befühlen können. Außerdem erklären Hands-on-Objekte die Mechanik der Orchestrien.

Die spezielle musikalische Erinnerungstour präsentiert Melodien der 1920er bis 1970er Jahre.

 

Eintritt: ermässigt 4 €, eine Begleitperson hat freien Eintritt

Infos unter: www.dmm-bruchsal.de, www.schloss-bruchsal.de oder Tel. 07251/742652

 

 

 

Hast Du Töne? - Wie kommt der Kuckuck in die Uhr und die Musik aus der Dose – Eine Entdeckungsreise für die ganze Familie

 

Sonntag, 19. April, 14 Uhr

 

An diesem Sonntag bietet das Deutsche Musikautomaten-Museum wieder seine besondere Entdeckungsreise für Familien und Kinder ab 6 Jahren an. Auf kindgerechte Weise bringtSilvia Hofheinz den kleinen Besuchern außergewöhnlich klingende Musikautomaten des Museums näher. Um Technik und Verwendung verstehen zu können, werden sie die Musikautomaten nicht nur hören, sondern ausgewählte Beispiele anfassen können. In Silvia Hofheinz Wunderköfferchen verstecken sich zu dem kleine Instrumente, die ausprobiert werden dürfen.

 

Eintritt (inkl. Schloss und Stadtgeschichte): Für Erwachsen 8€, ermäßigt und für Kinder ab 6 Jahren 4€.

 

 

Ausschnitt aus dem Film; Foto: Carmen Oberst

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Orchestrion „Pneuma-Accordeon Jazz“, genannt „Tino Rossi“, Paris, Camerano, Berlin) um 1930 © Deutsches Musikautomaten-Museum, Schloss Bruchsal

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie klingt wohl eine moderne Drehorgel? Foto: Max Trinter


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