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Sonderpräsentation "Vive la musique mécanique - eine deutsch französische Liaison"

 

19. Mai 2019 bis 05. Februar 2020

 

„Die Staatlichen Schlösser und Gärten haben ihr Themenjahr 2019 unter das Motto „ Ziemlich gute Freunde. Mit Schwert, Charme und Esprit. Frankreich und der Deutsche Südwesten“ gestellt. Das Deutsche Musikautomaten-Museum im Schloss Bruchsal leistet dazu einen Beitrag.

Die kulturellen Fäden zwischen Frankreich und Deutschland sind vielfältig, bereits ab dem 18. Jhd auch im Bereich mechanischer Musik. In beiden Ländern hat Mechanische Musik zur Popularisierung von Melodien beigetragen und ihre Produkte wurden nicht nur über die jeweiligen Landesgrenzen hinaus vertrieben, sondern entstanden oft auch in der Zusammenarbeit der Firmen auf internationaler Basis.

Die Präsentation „Vive la musique mécanique - eine deutsch-französische Liaison“ wirft einen Blick auf die musikalische Verbindung von Frankreich und Deutschland, in dem es eine Auswahl an französischen Musikautomaten innerhalb der Dauerausstellung besonders hervorhebt. Hierzu erschienen ist eine kleine 28 seitige Broschüre mit dem gleichnamigen Titel in französischer Sprache, die die Besucher*innen durch die Räume des Museums zu den aus Frankreich stammenden mechanischen Musikinstrumenten, aber auch zu jenen, die in deutsch-französischer Kooperation entstanden, führt.

 

 

 

Themenführung: Musik nach Feierabend. . Musikautomaten in Gaststätten und Tanzsälen

 

Sonntag, 26. Januar 2019, 14 Uhr

 

Moderne Musik und populäre Schlager waren bei den Besuchern von Gaststätten und Tanzsälen lange vor dem Betrieb der Musikboxen gefragt. Um 1920 waren Jazz und Charleston die aktuellen Tänze, die meist von einem Klavierspieler, einem Schlagzeuger und einem Saxophonspieler dargeboten wurden. Diese Entwicklung nimmt die Musikautomaten-Industrie auf und produziert Orchestrien, wie das „Sinfonie Jazz“ der Leipziger Firma Ludwig Hupfeld. Ausgehend von diesem Gerät, das in der historischen Wirtschaft des Deutschen Musikautomaten-Museums in Bruchsal steht, stellt Frau Kira Kokoska die Musikautomaten in Gaststätten und Tanzsälen vor. Die Musikalische Erinnerungstour präsentiert Melodien der 1920er bis 1970er Jahre und findet im Deutschen Musikautomaten-Museum im Schloss Bruchsal um 14 Uhr, statt.

 

Eintritt: Museumseintritt - Erwachsen 8 €, ermäßigt und für Kinder ab 6 Jahren 4 €, zuzüglich 2 € Führungsgebühr.

Infos unter: www.dmm-bruchsal.de, www.schloss-bruchsal.de oder Tel. 07251/742652

 

 

 

Kostümführung: „Zeigt her eure Flöten! Der Hofmusiker des Fürstbischofs auf der Suche nach neuen Flötentönen.“

 

Sonntag, 9. Februar, 14 Uhr

 

Kinder können ihre Blockflöte mitbringen und gemeinsam mit Jean la Flute ein kleines Stück einstudieren.

 

Mit dem Flötisten Jean la Flute aus der Hofkapelle des Fürstbischofs geht es im Deutschen Musikautomaten-Museum an diesem Sonntag auf die Suche nach den schönsten Flötentönen. Der Hofmusiker wundert sich sehr über die Vielfalt der Flötentöne der mechanischen Musikinstrumente. Etwas eifersüchtig wittert er in den „tönenden Zauberkästen“ eine Konkurrenz für sich. Aber er sieht durchaus auch die Bereicherung des musikalischen Lebens im Schloss. Besonders angetan hat es ihm der mechanische Flötenspieler. Er vergleicht sein eigenes musikalisches Können mit dem des künstlichen Musikers. Ein durchaus spannender Vergleich! Der spannende Rundgang zur Vielfalt der Flötentöne ist für die ganze Familie geeignet.

 

Eintritt - Museumseintritt: 8€, ermäßigt 4€, zuzüglich 3€ Führungsgebühr.

Infos unter: dmm@landesmuseum.de, T 49 (0)7251 742652, www.dmm-bruchsal.de

 

 

 

Familienführung „Was dreht sich da? Musik aus dem Leierkasten“

 

Sonntag, 23. Februar 2020, 14 Uhr

 

An diesem Sonntag dreht sich in der Familienführung im Deutschen Musikautomaten-Museum alles um den „Leierkasten“. Es werden Fragen geklärt wie: was ist ein Rückenklavier und was eine Drehorgel und wie klingen diese Musikautomaten? Wer sind die Menschen, die sie gespielt haben? Kirstin Gaßner geht diesen Fragen kindgerecht nach. Ihr Weg führt dabei über einen Schwarzwälder Jahrmarkt, in die Berliner Hinterhöfe bis nach London zu den vornehmen Drehorgelspielern. Die Führung ist für Familien mit Kindern ab 6 Jahren geeignet.

 

Eintritt - Museumseintritt: 8€, ermäßigt und für Kinder ab 6 Jahren 4€.

Infos unter: dmm@landesmuseum.de, T 49 (0)7251 742652, www.dmm-bruchsal.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesangs(ver)führung: "Wenn der weiße Flieder wieder blüht..."

 

Donnerstag, 12. März, 15:30 Uhr

 

Frühlingslieder und Schlager zum Mitsingen

 

Das Deutsche Musikautomaten-Museum bietet wieder eine seiner beliebten Gesangsführungen an. Mit populären Schlagern der 1920er Jahre und später möchte das DMM den Frühling einläuten. „Frühling, Frühling, Frühling, wer dich liebt wie ich. Frühling, Frühling, Frühling, voll Glück erwart' ich dich!" Der in den 1920er Jahren populäre Schlager unter anderem von den berühmten Comedian Harmonists gesungen, wird auch heute noch gerne von Künstlern wie Max Raabe interpretiert. Mit diesem Lied und anderen Frühlingsliedern wird Elke Jäger-Biber auf gewohnt charmante Art und Weise die ersten Frühlingsgefühle wecken und Besucher und Besucherinnen zum Singen verführen. Ganz nebenbei erfahren sie etwas zur Geschichte der Musikstücke und den besonderen selbstspielenden musikalischen Begleitern wie Drehorgel, Orchestrion und Flügel. Die Führung ist für alle geeignet die gerne selbst singen.

 

Uhrzeit: 15:30

Kosten: Museumseintritt acht Euro, ermäßigt vier Euro

 

Um Anmeldung bis zum 05. März 2020 unter dmm@landesmuseum.de oder 07251/742652 wird gebeten.

 

Titelblatt der Broschüre zur Ausstellung. Gestaltung: Danica Schlosser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Blick in die Ausstellung: „Darf ich bitten….“ Tanzorchestrien um 1920, © Deutsches Musikautomaten-Museum, Schloss Bruchsal

 

 

 

 

 

Der Flötist (re) gemeinsam mit dem Flötenspieler (li), Foto: © Deutsches Musikautomaten-Museum

 

 

 

 

 

 

 

Blick in den Jahrmarkt mit Karussell und Jahrmarktsorgel, Foto Klaus Biber, Deutsches Musikautomaten-Museum

 

 

 

 

Frau Jäger-Biber am automatischen Flügel "Phonola", der Firma Hupfeld, Leipzig 1920, auch "Adenauer-Flügel" genannt, da er dem ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland Konrad Adenauer gehörte. Foto: Klaus Biber, Deutsches Musikautomaten-Museu


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